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Satzung

Deutsche Gesellschaft für Triggerpunkt-Auflösung

zur Schmerzbehandlung (DGTriAS)

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Triggerpunkt-Auflösung zur Schmerzbehandlung e.V.“. Er kann neben seinem Namen die Kurzbezeichnung „DGTriAS“ verwenden.
  2. Der Verein führt das TriAS-Logo als Vereinslogo.
    Das TriAS-Logo ist markenrechtlich durch Eintrag im Deutschen Patent- und Markenamt geschützt. Markeninhaber ist Dr. med. Wolfgang Kohls. Die Nutzung des TriAS-Logos wird den Mitgliedern des Vereins für die Zwecke entsprechend der Satzung auf eigene Verantwortung für die Dauer der Vereinszugehörigkeit gewährt. Die Nutzungsrechte verfallen automatisch mit Beendigung der Vereinsmitgliedschaft.
  3. Der Verein hat seinen Sitz in Wiehl und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen werden.
  4. Der Verein dient folgenden Zwecken im Bereich der Schmerzbehandlung sowie im Bereich der Behandlung Triggerpunkt-spezifischer und Triggerpunkt-relevanter Phänomene, Symptome und Erkrankungen mit Nadeltechniken (dry needling, Triggerpunkt-Akupunktur) sowie begleitenden und ergänzenden Therapiemethoden:
    a. Verbreitung der Triggerpunkt-Auflösung zur Schmerzbehandlung nach dem TriAS-Konzept (nach Dr. med. Kohls) auf regionaler, überregionaler, nationaler und internationaler Ebene durch Förderung von Bewusstsein, Interesse und Akzeptanz in der Bevölkerung sowie auf der Ebene der ärztlichen und nicht-ärztlichen Therapeuten,
    b. Erfahrungsaustausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Kollegen, Therapeuten und anderen Gesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene,
    c. Qualitätssicherung und Weiterentwicklung in Diagnostik und Therapie.

§ 2 Aufnahme in den Verein; Beiträge

  1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jeder Arzt oder Therapeut werden, der mindestens einen Triggerpunkt-Kurs bei Dr. med. Wolfgang Kohls oder einem von Dr. Kohls benannten Vertreter oder Nachfolger besucht hat.
  2. Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  3. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht. Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme des Antragstellers oder die Ablehnung des Antrages ist schriftlich mitzuteilen. Die Ablehnung eines Antrages bedarf keiner Begründung.
  4. Für die Mitgliedschaft ist ein Jahresbeitrag zu zahlen. Der Mitgliedsbeitrag wird einmal jährlich durch Lastschrift im Januar eines jeden Jahres im Voraus eingezogen. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  5. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Bei Aufnahme in den Verein wird ein Aufnahmebeitrag in Höhe des Jahresbeitrages erhoben. Erfolgt die Aufnahme im 2. Halbjahr des Kalenderjahres, so ist nur der halbe Aufnahmebeitrag vom Mitglied zu entrichten. Im Aufnahmejahr entfällt der Jahresbeitrag.

§ 3 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein endet

  1. durch Austritt aus dem Verein zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten. Die Austrittserklärung ist nur wirksam, wenn sie gegenüber einem Mitglied des Vorstandes schriftlich abgegeben wird
  2. durch Ausschluss (§ 4),
  3. durch Tod.

§ 4 Ausschluss aus dem Verein

  1. Der Ausschluss eines Mitgliedes mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung und/oder den Satzungszweck schuldhaft verstößt oder den Vereinsinteressen und dessen Zielen zuwiderhandelt. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
  2. Der Ausschließungsbeschluss wird mit Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam. Er ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen Briefes mitzuteilen.
  3. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten; sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
  4. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
  5. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 6 Der Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden (Präsident), seinen zwei Vertretern (2. und 3. Vorsitzender als Vizepräsidenten), dem Schatzmeister und dem Schriftführer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden, vertreten. Die Mitglieder des Vorstandes müssen ordentliche Mitglieder des Vereins sein. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt 3 Jahre; jedoch bleiben die Vorstandsmitglieder so lange im Amt, bis die Nachfolger bestellt bzw. gewählt worden sind.
  2. Der Vorstand kann um bis zu zwei Beisitzer erweitert werden.

§ 7 Zuständigkeit des Vorstandes

  1. Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, soweit diese nicht der Mitgliederversammlung in der Satzung übertragen sind. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Vorstandssitzungen finden wenigstens zweimal pro Jahr statt. Für eine Vorstandssitzung des Jahres, vier bis zwölf Wochen vor der jährlichen Mitgliederversammlung, ist ein persönliches Erscheinen von mindestens drei Vorstandsmitgliedern erforderlich. Zusätzliche Sitzungen des Vorstandes können fakultativ als Telefon- oder E-Mail-Konferenz abgehalten werden. Der Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit (Stimmenthaltung ist möglich) ist der Antrag abgelehnt. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Die Einberufung bedarf keiner besonderen Form. Die Tagesordnung muss bei der Einberufung nicht mitgeteilt werden. Eine Einberufungsfrist von mindestens zwei Wochen ist einzuhalten. Ist der Vorsitzende verhindert, an der Vorstandssitzung teilzunehmen, wird diese vom 1. oder, sollte auch dieser nicht anwesend sein, vom 2. Stellvertreter geleitet. Über den Beschluss des Vorstandes ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Sitzungsleiter oder vom Schriftführer zu unterschreiben ist.
  2. Der Vorstand kann Persönlichkeiten des politischen, berufspolitischen, öffentlichen oder medizinischen Lebens als „beratende und kooperierende Mitglieder“ berufen. Diese können vom Vorstand in allen Vereinsangelegenheiten angehört und hinzugezogen werden. Die „beratenden und kooperierenden Mitglieder“ können – ohne Stimmrecht – an den Vorstandssitzungen teilnehmen, sofern dies der Vorstand für sinnvoll erachtet. Die „beratenden und kooperierenden Mitglieder“ müssen nicht Mitglieder des Vereins sein.
  3. Der Vorstand kann ein oder mehrere „beratende und kooperierende Mitglieder“ beauftragen, als Interessenvertreter des Vereins und/oder des Vorstandes aufzutreten. Dies erfolgt inhaltlich nach der Weisung des Vorstandes. Das Auftreten als Interessenvertreter räumt den „beratenden und kooperierenden Mitgliedern“ nicht das Recht ein, den Verein rechtsgeschäftlich zu verpflichten.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet zumindest einmal in jedem Geschäftsjahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn
    a. dies der Vorstand beschließt,
    b. das Interesse des Vereins es erfordert oder
    c. ein Fünftel der Vereinsmitglieder dies vom Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt.
  2. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden des Vorstands mit einer Frist von vier Wochen mittels Einladung per E-Mail einberufen. Bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen kann die Einladungsfrist auf zwei Wochen verkürzt werden.Bei der Einberufung muss die Tagesordnung mitgeteilt werden.
  3. Die Mitgliederversammlung ist zuständig
    a. für die Genehmigung der Jahresrechnung und des Jahresberichtes des Vorstandes,
    b. für die Entlastung des Vorstandes und die Wahl der Vorstandsmitglieder,
    c. für die Bestellung der Kassenprüfer,
    d. für die Beschwerdeentscheidungen gegen Ausschließungsbeschlüsse,
    e. für die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und
    f. für die Beschlussfassung zur Vereinsauflösung.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Sie beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nicht andere Mehrheiten bestimmt. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme; das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.Anträge, welche nicht bereits in der Tagesordnung enthalten sind, werden in der Mitgliederversammlung nur behandelt, wenn sie spätestens eine Woche vor dem Tag der Versammlung bei dem Vorstand schriftlich oder per E-Mail eingereicht werden. Das Gleiche gilt für Beschwerden.
  5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen; diese ist von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben.

§ 9 Kassenprüfer

Von der Mitgliederversammlung werden jeweils zwei Kassenprüfer bestellt. Diese prüfen vor der Mitgliederversammlung des folgenden Jahres die Kasse. Für die Mitgliederversammlung 2010 bestimmt der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss die Kassenprüfer aus den Reihen der Gründungsmitglieder.

§ 10 Satzungsänderungen; Auflösung des Vereins

  1. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder zur Vereinsauflösung bedürfen der 2/3- Mehrheit der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen. Die Mitgliederversammlung ist für diese Beschlussgegenstände ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  2. Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“. Die Liquidation des Vereines erfolgt durch die zur Zeit der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.
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